14. Dezember 2014

Es ist wie ein déjà-vu (ja ich musste erst einmal googlen wie man das schreibt). Es ist immer dasselbe. Mir geht es schlecht. Ich weine. Ich schneide mich. Ich esse zu viel. Ich finde mich fett. Ich finde mich hässlich. Ich hasse mich.

Immer wieder dasselbe. Wie früher. Vor der Therapie. Ich habe das Gefühl, ich habe fast 2 Jahre meines Lebens damit verschwendet, in Therapie zu gehen, dafür, dass es doch nichts gebracht hat. Es hat sich nichts geändert. Ich bin verblüfft darüber, wie schnell ich zu meinen alten Mustern zurückgekehrt bin. Ich habe mich in den 2 1/2 Monaten, in denen ich keine Therapie mehr mache, so viel geschnitten, wie in den letzten 2 Therapiejahren zusammen. Wenn nicht noch mehr. Ich hab mir so viele Gedanken ums essen, um mein Leben, um Suizid gemacht, wie kaum zuvor.

Und zu allem Überfluss ist das Pony zum 4ten Mal in diesem Jahr mehr als krank. Wir hatten zweimal hintereinander Koliken, die in der Klinik endeten, dann noch einmal eine Kolik, die wir zuhause behandeln konnten und jetzt hatten wir gestern erst einmal Fieber und heute kam die Kolik dazu. Na super -.- Macht meine Gefühlslage und meine Stimmung nicht besser, zumal ich jetzt einfach nicht mehr kann. Ich habe weder gestern noch heute ausgeschlafen, ich schlafe allgemein kaum. Bin so müde, bin so fertig.

Ich kann einfach nicht mehr. Es ist einfach alles zu viel.

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